Fehmarnbeltregion

Die Fehmarnbeltregion

Die Fehmarnbeltregion ist die Region zwischen den großen Metropolen Hamburg und Kopenhagen. Im Norden zählt hierzu die Region Seeland, bestehend aus den Inseln Lolland, Falster, Mön und Seeland. Südlich des Beltes gehört neben den Kreisen Ostholstein und Plön auch die Hansestadt Lübeck mit zur Fehmarnbeltregion.

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Besondere Merkmale der Region:

  • hohe Lebensqualität
  • zentrale Lage zwischen Hamburg und Kopenhagen
  • kulturelle Vielfalt
  • chancenreicher dänisch-deutscher Arbeitsmarkt

Die Region Sjælland ist mit ihren 7273 km² annähernd 3 Mal so groß wie die drei deutschen Programmgebiete mit ihren insgesamt 2689 km². Die geographische Lage ist durch ihr Entlangführen an der Verkehrsachse zwischen Hamburg und Kopenhagen/Malmö gekennzeichnet. Die Reisezeit zur jeweils anderen Metropole beträgt etwa 3 Stunden. Ein weiteres generelles Merkmal der Region ist ihr maritimes Gepräge – was hier als ein genereller Ausdruck für eine exponierte Ostseelage, die vielen naturschönen Küstenlinien und Häfen sowie klarerweise auch die Fährverbindungen zwischen Deutschland und Dänemark zu verstehen ist. Erwähnenswert ist auch die geschichtliche und maritimlogistische Verbindung der Region mit den übrigen Ostseeanrainergebieten Schwedens, des Baltikums, Russlands und Finnlands. Zeichnet man die Ringe um das geographische Zentrum noch weiter, so offenbart sich auch die Verbindung der Region zu den globalen Märkten. Ostsee und Fehmarnbelt bilden somit seit jeher das Bindeglied, gleichzeitig aber auch die Barriere zwischen den Regionen.

Der Tourismus spielt als Gewerbe für Teile der Region eine sehr wichtige Rolle. Dies ist besonders im südlichen Teil der Region Seeland und in Ostholstein der Fall. Beschäftigung und Umsätze im Tourismusgewerbe haben in den vergangenen Jahren in der Region Zuwächse verzeichnet.

Zu den wichtigsten ’Vermögenswerten’ im Tourismus der Region zählen eine lange Küstenlinie, Natur- und Landschaftssehenswürdigkeiten sowie die relativ kurzen Entfernungen zu den jeweiligen Metropolen Hamburg und Kopenhagen. Auf der dänischen Seite des Fehmarnbelts konzentriert sich der Tourismus hauptsächlich entlang der Küsten, während er im deutschen Teil der Region durch Ferienorte und -anlagen auch im Binnenland sowie Städtetourismus und Kuraufenthalte gekennzeichnet ist. Wie im übrigen Dänemark und Deutschland auch, hat das Tourismusgewerbe ein sehr saisonales Gepräge.

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